Von Beuteltieren und Crohnröschen

Wenn Beuteltiere voll Entzücken
auf engem Raum zusammenrücken,
um in gar idyllischer Lage
-am Arsch der Welt – für ein paar Tage
vereint, gemeinsam Zeit verbringen,
mit essen, trinken und so Dingen,
wie Schlammebambel zu kreieren
was der, wer will, auch darf probieren.
Oder , anstatt nur rumzusitzen,
mit Wasser munter rumzuspritzen,
zu schnacken, diskutiern und klönen
und dem Beisammensein zu frönen.
Auch jene begrüßen, die beutellos sind
weil im Miteinander man Freunde findt-
ob mit oder ohne
interessiert nicht die Bohne;
Das Wissen ists, was zählt.
Ganz ähnlich das, was quält.

Haben die selben Wünsche und Ziele
-es sind garnicht viele-
Wir alle nur nach einem streben:
Wir wollen unser Leben leben;
Wollen lieben und lachen
und all das machen,
was man eben so tut oder lässt –
das Leben genießen, als wär es ein Fest.

Wollen Freundschaft vertiefen
trotz der Tränen, die liefen,
in Freude und Leid.
Denn allezeit
waren zu jeder Stunde,
an jedem Tag, in dieser Runde
auch jene dabei, die nicht mehr unter uns weilen,
an sie wir unsre Erinnerung teilen
und als Gruß aus allertiefstem Herz
und mit Liebe und Erinnerungsschmerz
ließen wir Luftballons fliegen,
sahen zu, wie sie die Winde besiegen
und verschwanden im strahlenden Himmelsazur…
das war ein Moment voll Gänsehaut pur.

Wenn Beuteltiere und Crohnröschen ohne zu hetzen ,
sich mit ihrem Sein auseinandersetzen-
zusammen lachen, reden und weinen,
will man wohl meinen,
das Gott mit den andren auf ner Wolke sitzt und lacht
sie sich zurücklehnen und denken : so habt ihrs richtig gemacht!
Tut euch- und haltet zusammen – ganz fest!
Denn so seid ihr stark -von allein kommt der Rest!

B.A.T.Hoffmann, 11.06.2017


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